28. Februar 2019, RWE Power AG

RWE und Umsiedler im Gespräch

Bauherrenfest im Umsiedlungsstandort für Keyenberg, Kuckum, Westrich und Berverath

Der ungezwungene Austausch zu Hausbau- und Umsiedlungsthemen rund um den neuen Umsiedlungsstandort stand am vergangenen Freitag im Mittelpunkt des Bauherrenfestes, zu dem RWE Power Umsiedler aus den Ortschaften Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath eingeladen hatte. Rund 300 Umsiedler folgten der Einladung. Sie ließen sich im Festzelt auf dem Marktplatz von Keyenberg-neu von Mitarbeitern der RWE-Umsiedlungsabteilung Fragen zum Stand der Stand der Umsiedlung, der Bauerschließung und zu individuellen Bauprojekten beantworten.

Die eingeladenen Bürger aus den fünf Orten hatten sich früh für eine gemeinsame Umsiedlung an einem Standort ausgesprochen, an dem jeder Ort seine Eigenständigkeit behalten kann. Dieses Konzept der „gemeinsamen Umsiedlung“ wird gut angenommen: Rund zweieinhalb Jahre nach Beginn der Umsiedlung sind weit mehr als die Hälfte der Erwerbsgespräche erfolgreich abgeschlossen und mit über 80 Prozent laufen bereits die Umsiedlungsgespräche bzw. die Umsiedlungsvorbereitungen. Der Großteil der Umsiedler folgt der Dorfgemeinschaft an den neuen Umsiedlungsstandort nach Keyenberg, Kuckum, Berverath und Westrich-neu.

Reges Treiben an mehr als zwei Dutzend Baukränen in Sichtweite des Festzeltes zeigte am Freitag die Dynamik, mit der der neue Ort Form annimmt. Etwa 70 Häuser sind derzeit im Bau. 70 weitere sind in Planung. Viele Häuser sind bereits fertiggestellt. Rund 30 Familien haben ihr neues Zuhause bereits bezogen. Der Grundstücksvormerkungsplan zeigt nur noch wenige grüne – sprich: freie – Parzellen. Die allermeisten Bauflächen sind verkauft oder vorgemerkt.

Erik Schöddert, Leiter des Bereichs Umsiedlung und Flächenmanagement bei RWE Power, betonte in seinem Grußwort: „An den Gründen der Umsiedlung hat sich nichts geändert. Die Kohle unter den Umsiedlungsorten wird ab 2023 abgebaut. Die Umsiedlung im Stadtgebiet um Erkelenz geht daher wie geplant weiter. RWE steht zu seinem Wort und bleibt bei den Herausforderungen, die eine Umsiedlung zweifellos mit sich bringt, ein verlässlicher Partner.“

Elisabeth Mayers-Beecks, die Leiterin der Umsiedlungen bei RWE Power, hob die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft hervor und lud die Bauherren zu einem beherzten Griff in die bereitgestellten Körbe mit Arbeitsschutzhinweisen für Baustellen, Arbeitshandschuhen und Warnwesten ein: „Jetzt im Frühjahr laufen die Bauarbeiten in Keyenberg-neu erst richtig an. Wir wollen, dass Sie unfallfrei bleiben, damit Sie ihre neue Heimat bald gesund beziehen können.“

Das Bauherrenfest fand zum zweiten Mal seit 2018 statt. Es flankiert die individuellen Beratungsgespräche und die wöchentlichen Sprechstunden für Umsiedler, die RWE jeweils donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr im Keyenberger Bürgerbüro anbietet.