Aktuelle Informationen zum Tagebau Hambach und Hambacher Forst

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Kritiker des Tagebau Hambach bzw. der Braunkohle wollen die Rodung des Hambacher Forst gänzlich aufschieben oder den Tagebau um den Hambacher Forst herumlenken. Mit Fakten und Hintergründen erläutern wir Ihnen, warum dies nicht möglich ist.

So funktioniert ein Tagebau

Die Geschichte des Tagebau Hambach hängt stark mit dem Wunsch nach Versorgungssicherheit zusammen. Der Tagebau liefert die notwendige Braunkohle, um rund 15 Prozent des Strombedarfs in NRW zu decken. Braunkohle kann in Deutschland nur im offenen Tagebau gewonnen werden. Deshalb müssen die Bagger die lockeren Erdschichten aus Kies, Sand und Ton erst abtragen, bevor die Kohle im Tagebau Hambach aus einer Tiefe von bis zu 470 Metern gefördert werden kann. Das Erdreich wird von Förderbändern kontinuierlich auf die Rückseite des Tagebaus transportiert, dort von sogenannten Absetzern verteilt und bildet so den Boden für die unmittelbare Renaturierung, wodurch neue Felder und Wälder entstehen. Die riesige Grube „wandert“ auf diese Weise langsam durch die Landschaft. Mehr Details zur Funktionsweise eines Tagebaus finden Sie hier.

Warum die Rodung des Hambacher Forst notwendig wäre

Aus dem Tagebau Hambach kommt die Braunkohle für zwei nahegelegene Kraftwerke, die gemeinsam Strom für jede siebte Lampe in Nordrhein-Westfalen produzieren. Durch das Abbauverfahren im offenen Tagebau wandert dieser langsam durch die Landschaft. Nachdem RWE im vergangenen Jahr nur zwei Hektar des Hambacher Forst roden konnte, stehen die Bäume des Hambacher Forst bereits dicht vor der Abbaukante. Der zeitliche Puffer im Tagebau Hambach ist aufgebraucht. Durch den Beschluss des Oberlandesgerichts in Münster bis zum Entscheid in der Hauptsache vor dem Verwaltungsgericht Köln ist eine Rodung im Hambacher Forst nicht möglich. Dies hat weitreichende Konsequenzen für die planmäßige Fortführung des Tagebau Hambach. In letzter Konsequenz könnte es zu einem Stillstand des Tagebaubetriebs kommen. Aufgrund der allgemeinen Bestimmungen zum Natur- und Artenschutz darf RWE Power nämlich nur von Oktober bis Februar im Hambacher Forst roden. Nach den Rodungen von Teilen des Hambacher Forst folgen gesetzlich vorgeschriebene Untersuchungen des Bodens. Gesucht werden u. a. Metalle, Überreste von Weltkriegsmunition sowie archäologische Spuren. Zusammengenommen dauern die Maßnahmen in Teilen des Hambacher Forst rund zwei Jahre. Zeit war und ist daher weiterhin ein relevanter Faktor – sowohl für die Versorgungssicherheit Nordrheins-Westfalens als auch für die Mitarbeiter im Tagebau. Mehr Informationen zu den geplanten Rodungen finden Sie hier.

Die Bedeutung des Hambacher Tagebaus für die Energieversorgung

Der Tagebau Hambach wird gebraucht, um den Industriestandort Nordrhein-Westfalen wettbewerbsfähig und verlässlich mit Energie zu versorgen. Die energiewirtschaftliche Notwendigkeit hat die rot-grüne Landesregierung in NRW 2016 erkannt und 2017 bestätigt. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat diesen Beschluss im gleichen Jahr abermals bekräftigt. Durch die Kohle aus dem Tagebau Hambach werden rund 15 Prozent des nordrhein-westfälischen Strombedarfs gedeckt. Somit leuchtet jede siebte Lampe in NRW durch Strom, der durch die Braunkohle aus dem Tagebau Hambach erzeugt wird. Durch das Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster ist eine zeitnahe Rodung nicht mehr möglich. RWE hofft nun darauf, dass die Verfahren in der Hauptsache möglichst schnell abgeschlossen werden können, um den Schaden für das Unternehmen und seine Mitarbeiter so weit wie möglich zu begrenzen.

Die Bedeutung des Tagebau Hambach für die Menschen in der Region –
#wirvonhiersinddafür

RWE kommt im Rheinischen Revier seiner sozialen und wirtschaftlichen Verantwortung in vielfältiger und herausragender Weise nach: Als Arbeitgeber und Ausbilder, als Auftraggeber und Investor. Allein am Tagebau Hambach hängen rund 4.600 Arbeitsplätze. Im gesamten Bereich der Braunkohle – inkl. den Tagebauen, den Kraftwerken, Veredelungsbetrieben etc. – sind es gar über 10.000. Nicht nur als Arbeitgeber trägt RWE zum wirtschaftlichen Wohlstand in der Region bei, sondern auch als Auftraggeber. Der gesamte Konzern versorgt regionale Unternehmen mit Aufträgen im Wert von rund 800 Millionen Euro jährlich. Der Tagebau Hambach ist jedoch nicht nur aus finanzieller Sicht für die Region von enormer Wichtigkeit. Denn durch das Engagement von RWE sowie seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Tagebau Hambach und den Kraftwerken, werden auch lokale Vereine unterstützt und gefördert. Kommunale Projekte werden unter Beteiligung der RWE umgesetzt (z. B. die Neue Mitte Niederzier) und vielfältige Maßnahmen zum Ausbau des hiesigen Tourismus (bspw. die Sophienhöhe, :terra nova) stärken die Region. RWE ist Teil der Region und der Tagebau Hambach daher von großer Bedeutung für die Menschen vor Ort. Mehr Informationen zur gesellschaftlichen Bedeutung des Tagebau Hambachs für die Menschen in der Region finden Sie hier.